Stadtwerke Unna werden E-Mobil: Autofahren mit Solarstrom Elektromobil in die Zukunft: Das Fahren mit Stromantrieb wird als Zukunftslösung für den Umwelt- und Klimaschutz propagiert. Die Stadtwerke Unna unterstützen die Initiative und erproben jetzt im eigenen Fuhrpark neben drei Elektro-Dienstfahrrädern und einem Roller auch das Elektro-Auto im Kreis Unna. „Betankt mit Ökostrom, den wir seit Jahren schon ohne Aufpreis allen Haushaltskunden liefern, ist das Elektroauto ein emissionsfreies Gefährt", sagt Jürgen Bockermann, technischer Prokurist der Stadtwerke. Die Batterien der Elektromobile könnten zudem die dringend gesuchten Speicher für Strom aus Windkraft sein, der eben auch in Zeiten fließt, in denen er nicht verbraucht wird.
Zusammen mit vielen Partnern aus dem Automotive- und Infrastruktursektor machen sich die Stadtwerke Unna auch für einen kreisweiten Modellversuch zur Elektromobilität stark. Geschäftsführer Prof. Dr. Christian Jänig gehört zu den Initiatoren eines entsprechenden Netzwerkes. Die Stadtwerke Unna engagieren sich schon seit Jahren für umweltfreundliche Alternativen in der Automobilität: Drei Viertel ihres Fuhrparkes fährt mit Erdgas - die Wagen stoßen 80 Prozent weniger Schadstoff aus als konventionelle Diesel- oder Benzinfahrzeuge, erklärt Harald Köhnemann: „Unsere Erdgas-Tankstelle an der Feldstraße gehört mit rund 30.000 Kilo Absatz pro Monat zu den Spitzenreitern der Region." Während diese Technologie bewährt und erprobt ist, gibt es erst jetzt die ersten Serien-Elektroautos. Der Mitsubishi-Kleinwagen, mit dem künftig die Außendienstler der Stadtwerke touren, gehört zu den ersten Typen, denen auch der ADAC u.a. im Crashtest Alltagstauglichkeit bescheinigte. „Wir wollen wissen, wie sich dieser Wagen bewährt, damit wir auch Kunden kompetent beraten können", erklärt Georg Nicolaiciuc, Hauptabteilungsleiter Zentrale Dienste der Stadtwerke. Bei den werkseigenen Elektrofahrrädern ist der Härtetest schon bestanden: Als flotte Alternative gerade auch für ältere oder bequemere RadlerInnen seien die Pedelecs und E-Bikes bestens geeignet, berichtet Nicolaiciuc. Gemeinsam mit dem örtlichen Fahrradhandel und der Radstation am Bahnhof werben die Stadtwerke für die Elektroräder. Informationen dazu gibt es u.a. auch in der neuen Kundenzeitschrift („Tag und Nacht") der Stadtwerke, die Anfang März an alle Haushalte verteilt wird. Ein Netz von öffentlichen Elektrotankstellen werden die Stadtwerke auch anbieten. Die ersten Zapfstellen werden noch im Frühjahr direkt gegenüber dem Unnaer Bahnhof, neben der Einfahrt zur Tiefgarage, sowie auf dem Werksgelände des Energieunternehmens aufgestellt. „Weitere folgen dann an zentralen Parkplätzen und Haltepunkten", erklärt Harald Köhnemann.
Quelle: www.sw-unna.de
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